Prüfungsordnung

Auf diesen Seiten finden Sie Angaben zu den Regelungen nach der aktuellen BPO (2013). Die offiziellen Dokumente finden Sie unter:

Themenmodul I Vertiefungsfächer Elektrotechnik

Credits Workload Kontaktzeit Selbststudium Dauer Semester-Zeitraum
13 CP390 h 9 SWS (135 h)255 h2 Semester123456

Teilnahmevoraussetzungen

Erfolgreicher Besuch der Basismodule

Das Praktikum ist gemäß § 6 der BPO anwesenheitspflichtig.

Lehrveranstaltungen

Veranstaltung/ Lehrform CP SWS Semester Häufigkeit
Vorlesungen und Übungen „2 aus 11“Mehr Infos... 10 CP 6 SWS 5./6. Sem. WS, jährlich
Planung und Betrieb von Elektrizitätsversorgungssystemen/ Komponenten und Anlagen der Elektrizitätsversorgung/ Elektrizitätsversorgungssysteme/ Hoch- und Mittelspannungsschaltgeräte und -anlagen/ Grundgebiete der Informatik 3/ Kommunikationstechnik/ Kommunikationsnetze/ Informationsübertragung/ Mustererkennung in Bilddaten/ Einführung in die Akustik/ Betriebssysteme (2*3 SWS | 2*5 CP) (andere als die genannten Fächer aus dem Angebot der Fakultät für die Bachelorstudiengänge auf Antrag beim Prüfungsausschuss)
Praktikum „1 aus 3“Mehr Infos... 3 CP 3 SWS 5./6. Sem. WS, jährlich
Praktikum Energietechnik/ Praktikum Informations- und Kommunikationstechnik/ Praktikum Technische Informatik (andere als die genannten Praktika aus dem Angebot der Fakultät für die Bachelorstudiengänge auf Antrag beim Prüfungsausschuss)

Prüfungsleistung

Vorlesungen: je eine 90-minütige Klausur

Teilnahmenachweis des Praktikums basiert auf

  1. Mitarbeit im Team während er gesamten Praktikumsdurchführung
  2. Abgabe einer vollständigen Dokumentation und Interpretation der Ergebnisse
  3. -beteiligung an der Abschlusspräsentation

Note

Die Modulnote ergibt sich aus den nach CP gewichteten Klausurnoten.

Lernergebnisse / Kompetenzen

Planung und Betrieb von Elektrizitätsversorgungssystemen

Nach der Teilnahme an der Modulveranstaltung sind die Studierenden in der Lage, Kosten von Komponenten der Energieversorgung durch Methoden der Annuitäts- und Kapitalwertrechnung zu ermitteln und die Zuverlässigkeit elektrischer Netze mittels Kombinationsverfahren und Abbildung von Markoff-Prozessen zu berechnen. Weiterhin sind die Studierenden in der Lage, netzbetriebliche Fragestellungen, wie Regelkonzepte für eine Leistungs-Frequenzregelung zu beantworten. Ebenso sind nach erfolgreicher Teilnahme die Studierenden in der Lage, die zielgerichtete Steuerung von Leistungsflüssen durch Eingriffe des Netzbetreibers sowie Analogien zwischen Strom- und Gasnetzen zu verstehen.

Komponenten und Anlagen der Elektrizitätsversorgung

Die Studierenden sind nach erfolgreicher Teilnahme an der Modulveranstaltung in der Lage,

  • den Aufbau und die Wirkungsweise von Anlagen der Energieversorgung sowie deren Bedeutung und Funktion im Gesamtsystem zu verstehen und zu analysieren,
  • Problemstellungen bei der Beherrschung hoher elektrischer Feldstärken bei Durchführungen zu analysieren sowie grundlegende Lösungsansätze bei der Konzeption von Durchführungen anzuwenden,
  • die physikalischen Zusammenhänge von Durchschlagsmechanismen in Gasen zu verstehen sowie deren Bedeutung für den realen Betrieb von elektrischen Anlagen zu kennen,
  • den grundsätzlichen Aufbau und die charakteristischen Eigenschaften von Kabeln und Freileitungen zu kennen sowie deren stationäres und transientes Verhalten im System zu analysieren und zu bewerten,
  • Aufbau, Funktionsweise und Anwendungsbereiche von Schaltgeräten und Messeinrichtungen zu kennen,
  • Verfahren zur Erzeugung hoher Prüfspannungen (Wechsel- und Stoßspannung) zu kennen und deren grundlegende Dimensionierungsvorschriften anzuwenden,
  • den Aufbau, die Funktion und die Einsatzbereiche von Transformatoren zu verstehen
  • den Aufbau und die Funktion von Drehstrommaschinen zu verstehen und die wichtigsten Kenngrößen zu berechnen,
  • die unterschiedlichen Prinzipien von Wasserkraftwerken zu kennen und anhand von Kenndaten und hydrologischem Dargebot zu bewerten,
  • die Grundlagen der Windentstehung, die verschiedenen Bauformen von Windkraftanlagen und der eingesetzten Generatoren zu erklären sowie spezifische Kenngrößen zu berechnen,
  • die Grundlagen der Thermodynamik anzuwenden und damit thermische Kraftwerke und deren Prozesse zu analysieren.

Elektrizitätsversorgungssysteme

Nach erfolgreicher Teilnahme am Modul Elektrizitätsversorgungssysteme sinddie Studierenden in der Lage, die zentralen Elemente, Charakteristika und denAufbau des Systems in den drei Kategorien Erzeugung, Übertragung und Verteilungzu analysieren und zu verstehen. Sie sind in der Lage, selbständigmathematische Ersatzmodelle zur Beschreibung vonElektrizitätsversorgungssystemen im stationären und symmetrischen Zustand zuentwickeln und auf diese Modelle Verfahren zur Lastfluss-, Ersatznetz- undsymmetrischen Kurzschlussberechnung anzuwenden. Hierzu greifen Sie auf in derVorlesung erworbene Kenntnisse über Systemkomponenten wie Transformatoren,Leitungen, Generatoren und Verbraucher zurück.

Hoch- und Mittelspannungsschaltgeräte und -anlagen

Nach erfolgreicher Teilnahme haben die Studierenden einen Überblick über denAufbau und die Funktionsweise von Komponenten und Anlagen derEnergieübertragung und -verteilung erworben. Sie können den Aufbau vonelektrischen Netzen der verschiedenen Spannungsebenen erläutern und die jeweilsverwendeten Komponenten benennen. Die Studierenden sind in der Lage,unterschiedliche Typen von SF6-Hochleistungsschaltern zu benennen und derenFunktionsweise beim Abschalten von Strömen zu beschreiben. Sie kennen dietechnisch sinnvollen Einsatzzwecke von SF6-Hochleistungs-schaltern und könnendiese von Einsatzzwecken von Vakuumschaltern unterscheiden. Die Studierendenkönnen den Aufbau und die Funktion der Bauteile und Baugruppen vonVakuumschaltern an einem Schaltermuster erläutern. Sie sind in der Lage, diephysikalischen Vorgänge im Vakuumschalter beim Abschalten einesKurzschlussstromes qualitativ zu beschreiben. Die Studierenden können Typen vonHochspannungshochleistungssicherungen benennen und deren charakteristischeUnterschiede und Einsatzzwecke erläutern. Sie sind in der Lage den Aufbau undden Zweck der Sicherungsbauteile anhand von Sicherungsmustern zu beschreiben.Die Studierenden können erläutern, wie sich eine Sicherung beim Abschalten vonKurzschlussströmen verhält und warum es zum strombegrenzenden Abschalten kommt.Die Studierenden können Kabel und Freileitungen als Komponenten zur Übertragungelektrischer Energie benennen und kennen deren spezifische technische Vor- undNachteile beim Einsatz in der Nieder-, Mittel- und Hochspannung. Sie könnenanhand eines Energiekabelmusters die einzelnen Schichten sowie deren Funktionbenennen. Sie sind in der Lage, den Aufbau eines Leiters für Freileitungen aneinem Muster zu erläutern und die Verwendung der Materialen Aluminium und Stahlzu begründen. Den Zweck, das physikalische Prinzip und den Aufbau vonLeistungstransformatoren können die Studierenden wiedergeben. Sie sind in derLage, den Aufbau des Aktivteils schematisch zu skizzieren und den Aufbau sowiedie Anordnung der einzelnen Baugruppen zu beschreiben und zu begründen. DieStudierenden kennen die Eckwerte (Spannungsebenen, Umrichterprinzipien, Ströme,Leitungsführung) der heute verfügbaren Technologien zurHochspannungsgleichstromübertragung. Sie können Vor- und Nachteile derTechnologie im Vergleich zur Drehstromtechnik benennen und begründen. DieStudierenden kennen wesentliche Schaltungskonzepte von Hoch- undMittelspannungsschaltanlagen und können diese skizzieren sowie deren Vor- undNachteile benennen. Sie können anhand von Querschnittsskizzen von gasisoliertenMittelspannungsschaltanlagen die Bauteile und deren Funktion benennen.

Grundgebiete der Informatik 3

Nach erfolgreicher Teilnahme an den Lehrveranstaltungen sind dieStudierenden in der Lage, zu verstehen, wie balancierte Bäume, Zuordnungen undHashverfahren verwendet werden und können beurteilen, ob die Verwendung für eingegebenes Problem sinnvoll ist. Sie können erkennen, ob ein Optimierungsproblemkonvex (konkav) ist; sie können es in einer Standardform formulieren und eingeeignetes Lösungsverfahren bestimmen.

Die Studierenden beherrschen wichtige Methoden, um Prozesse (insbesondereparallel laufende Prozesse) systematisch zu modellieren, und können dieseMethoden praktisch anwenden. Sie besitzen ein grundlegendes Verständnis für diewichtigsten Eigenschaften und Elemente von Mehrprozessorsystemen und derenFunktionsweise im System. Sie kennen und verstehen das OSI Modell undinsbesondere die Aufgaben und Interaktionen der unteren Schichten.

Kommunikationstechnik

Nach erfolgreicher Teilnahme an den Modulveranstaltungen sind dieStudierenden in der Lage,

  • die grundlegenden Zusammenhänge der Informationsübertragung über gestörte Kanäle zu verstehen,
  • die theoretischen Grenzen der Informationsübertragung zu erkennen,
  • die Grundbegriffe und die verschiedenen Konzepte der digitalen und analogen Informationsübertragung sicher zu beherrschen,
  • Nachrichtensysteme prinzipiell zu konzipieren, zu modellieren und zu analysieren.

Kommunikationsnetze

Nach erfolgreicher Teilnahme an den Modulveranstaltungen sind dieStudierenden in der Lage,

  • gegenwärtige technische Entwicklungen und Fortschritte auf dem Gebiet der Kommunikationstechnologie zu kennen,
  • verteilte Kommunikationsnetzwerke zu analysieren und deren Hauptgestaltungskomponenten zu identifizieren,
  • grundlegende Eigenschaften und Leistungsindikatoren gängiger Medienzugriffs-, Netzwerk- und Applikationsprotokolle zu erklären und sie in den Systemkontext von Kommunikationsnetzwerken einzuordnen,
  • die Eignung technischer Lösungen für vorgegebene Kommunikationsaufgaben zu bewerten,
  • ein allgemeines Verständnis für den schichtenbasierten historischen Kontext dieser Entwicklung zu besitzen.

Folgende nicht fachbezogene Kompetenzen werden durch das Modul erworben:

  • ein Verständnis für die Komplexität von Multikomponenten- Systemen,
  • die Kenntnis über eine allgemeine Terminologie zur Beschreibung umfangreicher technischer Systeme,
  • die Fähigkeit, Kernfragen der Verfügbarkeit und Effizienz technischer Systeme zu analysieren und Metriken zur Qualität ihrer Lösungen zu entwickeln,
  • die Fähigkeit, schichtenbasierte Systemmodelle auf Basis vorgegebener Schemata entwickeln zu können.

Informationsübertragung

Nach erfolgreicher Teilnahme sind die Studierenden in der Lage,

  • grundlegend die Rolle von Trägersignalen bei der analogen und digitalen Übertragung, sowie Empfängerkonzepte zu deren optimaler Detektion und Demodulation zu verstehen,
  • das Störverhalten von Kanälen auf die Empfangsqualität des jeweiligen Nutzsignals abzubilden,
  • Methoden der Statistik auf die Optimierung von Komponenten der Kommunikationstechnik (z.B. Quantisierer, Empfänger) anzuwenden,
  • die grundlegende Funktionsweise der einzelnen Komponenten moderner Übertragungsverfahren in ihrem Zusammenspiel zu verstehen.

Mustererkennung in Bilddaten

Nach erfolgreicher Teilnahme sind die Studierenden in der Lage,

  • die grundlegende Funktionsweise der einzelnen Komponenten von Musterkennungssystemen zu verstehen,
  • die Grundlagen statistischer Entscheidungsverfahren zu verstehen,
  • die Eignung von Merkmalen für die Klassifikation zu analysieren,
  • die Standardverfahren der linearen Merkmalsextraktion anzuwenden,
  • die Methoden der Mustererkennung auf die Klassifikation von Texturen und auf die Detektion von Bewegung anzuwenden.

Einführung in die Akustik

Die Studierenden sollen ein grundlegendes Verständnis von Akustik inunterschiedlichen Bereichen entwickeln:

  • Die Akustik und deren Interaktion mit der menschlichen Wahrnehmung
  • Akustik in den Ingenieurwissenschaften (z.B. Elektrotechnik, Automobiltechnik, Bauwesen)
  • Akustik in der Messtechnik und der Audio- und Medientechnik

Betriebssysteme

Nach erfolgreicher Teilnahme an den Modulveranstaltungen sind dieStudierenden in der Lage,

  • die Modellierung von Betriebssystemen sowie deren technische Grundlagen zu verstehen und unterschiedliche Bewertungsansätze auf diese Systeme anzuwenden,
  • die Prinzipien der betriebssystemnahen Programmierung zu beherrschen,
  • die Synchronisation von Prozessen und Ausführungsfäden zu bewerten und Verbesserungsmöglichkeiten zu entwickeln,
  • die anhand eines Lehrbetriebssystems erworbenen Fähigkeiten selbständig weiter zu entwickeln (z.B. ein verbessertes Planungsverfahren entwickeln und in das bestehende Lehrbetriebssystem integrieren zu können).

Praktikum Energietechnik

Nach der Teilnahme an dem Praktikum Energietechnik, sind die Studierenden inder Lage,

  • die in der wissenschaftlichen Laborpraxis und in der Industrie übliche und notwendige Mess- und Simulationstechnik der Elektrischen Energietechnik anzuwenden,
  • die Komponentenenergietechnischer Systeme und deren Betrieb zu analysieren und selbstständig die Problemstellungen, insbesondere der Auslegung sowie des Betriebs im Fehlerfall, zu verstehen und Lösungsansätze zu erarbeiten,
  • Mess- und simulationstechnische Methoden zur Bestimmung der stationären Betriebskennwerte elektrischer Maschinen zu bewerten und diese anzuwenden,
  • die Grundlagen zur Hochspannungs-Erzeugung(AC, DC, Stoßspannung), -Messung, und Verteilung zu verstehen.

Praktikum Informations- und Kommunikationstechnik

Die Studierenden sind in der Lage, sich unter Anleitung mit vordefiniertenExperimente und excute vertraut zu machen. Sie sind fähig, die entsprechendenTechniken, Geräte und Software-Tools für Technik-basierte Behandlung vonspezifischen Aufgaben in Communications Engineering zu beherrschen. DieStudierenden können theoretische Kenntnisse zu Versuchsaufbauten eigenständiganwenden. Sie sind fähig zu arbeiten und zu organisieren, arbeiten in Teams.Sie sind in der Lage, vordefinierte Aufgaben innerhalb eines engen Zeitrahmenszu erfüllen.

Praktikum Technische Informatik

Nach erfolgreicher Teilnahme an dem Praktikum sind die Studierenden in derLage,

  • messtechnische, simulationstechnische und konzeptionelle Untesuchungen an Funktionsblöcken, ausgewählten Algorithmen und Anwendungen der Technischen Informatik durchzuführen,
  • das Zusammenspiel der einzelnen Funktionsblöcke der behandelten Systeme zu verstehen und zu erläutern,
  • Versuchsprotokolle aus Messreihen zu erstellen und zu interpretieren,
  • eigenständig Komponenten zur Analyse und Erweiterung der behandelten Systeme zu programmieren.

Inhalte

Vorlesungen und Übungen (2 aus 11):

  1. Planung und Betrieb von Elektrizitätsversorgungssystemen (WS)
  2. Komponenten und Anlagen der Elektrizitätsversorgung (WS)
  3. Elektrizitätsversorgungssysteme (WS)
  4. Hoch- und Mittelspannungsschaltgeräte und -anlagen (WS)
  5. Grundgebiete der Informatik 3 (WS)
  6. Kommunikationstechnik (WS)
  7. Kommunikationsnetze (WS)
  8. Informationsübertragung (SS)
  9. Mustererkennung in Bilddaten (WS)
  10. Einführung in die Akustik (SS)
  11. Betriebssysteme (WS)

Praktikum (1 aus 3):

  1. Praktikum Energietechnik (WS)
  2. Praktikum Informations- und Kommunikationstechnik (SS)
  3. Praktikum Technische Informatik (WS)

(andere als die genannten Fächer aus dem Angebot der Fakultät fürBachelorstudiengänge auf Antrag beim Prüfungsausschuss)

Planung und Betrieb von Elektrizitätsversorgungssystemen

Das Modul bietet einen Einblick in Methoden der Netzplanung und desoperativen Systembetriebs. Hierbei werden folgende Schwerpunkte behandelt:

  • Aufbau und Struktur der Elektrizitätsversorgung
  • Wirtschaftlichkeitsberechnung von Kraftwerken und elektrischen Netzen
  • Versorgungszuverlässigkeit State Estimation Leistungs-Frequenzregelung
  • Spannungsblindleistungsoptimierung
  • Spannungshaltung in Verteilnetzen
  • Einführung in die Erdgasversorgung
  • Gasflussrechnung

Komponenten und Anlagen der Elektrizitätsversorgung

  • Kraftwerke Übertragungseinrichtungen (Leitungen, Schaltanlagen)
  • Energiewandler (Generatoren, Motoren, Transformatoren).
  • Grundlagen der Erzeugung elektrischer Energie aus regenerativen Quellen (Wasser- und Windkraft)
  • Grundlagen der Thermodynamik zur Beurteilung von Kraftwerkstypen (Kern-, Kohle- und Gas- bzw. Gas- und Dampfkraftwerken)

Die Komponenten und Anlagen der Elektrischen Energieversorgung werdengrundlegend betrachtet und ihre Funktion und Interaktion bewertet. Es wird diegesamte Prozesskette von der Erzeugung über die Übertragung und Verteilung bishin zur Anwendung abgeleitet.

Elektrizitätsversorgungssysteme

Das Modul Elektrizitätsversorgungssysteme gibt den Studenten einen Einblickin den Aufbau der Elektrizitätsversorgung. Hierbei werden folgende Schwerpunktebehandelt:

  • Stationäre Analyse symmetrischer Systeme
  • Transformator inkl. Sternpunktbehandlung
  • Leitung
  • Generatoren und Verbraucher
  • Lastflussberechnung
  • Ersatznetzberechnung
  • Kurzschlussstromberechnung (symmetrisch)

Hoch- und Mittelspannungsschaltgeräte und -anlagen

Im Seminar wird die Schaltgeräte- und Anlagentechnik ausgehend von denphysikalischen Grundlagen bis zu wirtschaftlichen Aspekten umfassend behandelt.Hierzu gehören u.a. Schaltgeräte, Schaltanlagen oder Schutzeinrichtungen sowiederen Bauweise und Anschluss im Netz. Betriebserfahrungen mit modernerAnlagentechnik aus Sicht der Energieversorgungsunternehmen und Informationenüber gültige Vorschriften und Normen gehören ebenso zum Inhalt. BetrachteteBetriebsmittel:

  • SF6-Hochleistungsschalter
  • Vakuumschalter
  • Hochspannungssicherungen
  • Kabel- und Freileitungen
  • Leistungstransformatoren
  • Hochspannungsgleichstromübertragung Hoch- / Mittelspannungsschaltanlagen

Grundgebiete der Informatik 3

  • Vertiefung Datenstrukturen und Algorithmen: Zuordnungsprobleme in Graphen, balancierte Bäume, Suchen in Texten, Hashverfahren.
  • Optimierungsprobleme und Optimierungsverfahren: Konvexe Optimierung; Deterministische approximative Lösungen: Lagrange Relaxation, Konvexe Relaxation; Heuristische Optimierungsverfahren: Branch-and-Bound, Simulated annealing,Genetische Algorithmen
  • Modellierung von Systemen und Prozessen: Hardwarebeschreibungssprachen (SystemC), Discrete Event Simulation, Flussdiagramme, Petri-Netze, Kahn Prozess-Netzwerke, Turing Maschine
  • Betriebssysteme: Prozesse und Threads, Deadlocks, Speicherverwaltung,
  • Ein- und Ausgabe Multi-Prozessorsysteme: Prozessorarchitekturen, Kommunikationsarchitekturen, Speicherarchitekturen, Probleme der Parallelverarbeitung
  • Netzwerke: OSI-Layer, Switching, Routing, Verbindungsarten

Kommunikationstechnik

  • Quellen und Kanäle: Entropie und Kanalkapazität _- einfache Kanalmodelle Binärkanal, Gauß-Kanal, Gauß-Fading Kanal
  • Quellencodierung: Diskrete und kontinuierliche Nachrichtenquellen - Rate Distortion Funktion - Entropiecodierung - Quantisierung und Kompandierung - Prädiktive Codierung - Transformationscodierung
  • Kanalcodierung: Blockcodes - Faltungscodes - Algorithmen zur Decodierung
  • Binärübertragung mit Tiefpasssignalen: Nyquist-Kriterium - Matched Filter - Entzerrung - Störverhalten und Bitfehlerwahrscheinlichkeiten
  • Binärübertragung mit Bandpasssignalen: Basisbandmodell - Modulationsarten: Amplitude Shift Keying (ASK), Phase Shift Keying (PSK), DPSK, QPSK, QAM und Frequency Shift Keying (FSK) - kohärenter und inkohärenter Empfang
  • Analoge Übertragungsverfahren: AM und FM - Demodulation und Störverhalten
  • Multiplex- und Vielfachzugriffsverfahren: Zeitmultiplex - Frequenzmultiplex - Code Division Multiple Access (CDMA) - Orthogonal Frequency Division Multiplex (OFDM)

Kommunikationsnetze

Kerninhalte des Kurses sind:

  • ISO/OSI Schichtenmodell
  • Verbindungs- und paketvermittelnde Netzwerke: Prinzipien und Vergleich
  • Techniken in der Sicherungsschicht, inklusive automatische Wiederholungsanfrage-Schemata (ARQ), Prinzipien des HDLC
  • Medienzugriffsprotokolltechniken, insbesondere ALOHA, S-ALOHA, CSMA-Varianten, Kollisionsauflösungsmechanismen. Prinzipien des Ethernets (IEEE 802.3)
  • Internet Protokoll (IP): Adressierung und Netzwerkadressübersetzung
  • Grundlagen von Routingalgorithmen und Routingprotokolle: Link-State-Routing (Dijkstras Algorithmus), Distanzvektorrouting (Bellmann-Ford Algorithmus), Routing im Internet
  • Bridging und Switching
  • Transmission Control Protocol (TCP)

Informationsübertragung

  • Verfahren der Binärübertragung: Korrelationsempfänger für AWGN-Kanäle; Interferenz; Nyquist-Kriterium; Binärübertragung mit Tiefpasssignalen (unipolar und bipolar); Mehrpegel-Übertragung; Übertragung mit orthogonalen Trägersignalen; Leitungscodierung; Kanalentzerrung; Binärübertragung mit Bandpasssignalen; Demodulation, Empfang im Tiefpassbereich; kohärenter und inkohärenter Empfang; Rice-Verteilung und Rayleigh-Verteilung; Quadraturverfahren; Synchronisation; Störverhalten
  • Analoge Übertragungsverfahren: Pulsamplitudenmodulation; Amplitudenmodulation; Winkelmodulation; Empfang und Störverhalten
  • Multiplexverfahren: Zeitmultiplex; Frequenzmultiplex; Codemultiplex: Direct Sequence CDMA, Codefolgen für synchronen und asynchronen Empfang, Frequency Hopping, Empfängerkonzepte (Rake, MUD); Orthogonal Frequency Division Multiplex (OFDM); Diversity, MIMO, Space-Time-Codes
  • Grenzen der Übertragung: Diskrete und kontinuierliche Nachrichtenquellen; Umwandlung durch Pulscodemodulation (PCM), Einfluss auf Störverhalten; Rate Distortion Funktion, Kanalkapazität und Shannongrenze; Bandbreiteeffizienz; Verfahren mit Bandbreitedehnung; Kombination Quellencodierung, Kanalcodierung und Modulation

Mustererkennung in Bilddaten

  • Grundlagen der Wahrscheinlichkeitstheorie;
  • statistische Entscheidungsverfahren;
  • Zufallsvektoren;
  • Datenrepräsentation und Merkmalsgewinnung;
  • lineare und quadratische Klassifikation;
  • Klassifikation von Texturen;
  • SVM;
  • nichtparametrische Klassifikation;
  • kontextabhängige Klassifikation mittels Markovfeldern;
  • Bewegungserkennung;
  • unüberwachte Klassifikation,
  • Bildsegmentierung.

Einführung in die Akustik

Einführung in die Grundlagen der Schallausbreitung und Schallfeldberechnung,akustische Mess- und Aufnahme- und Wiedergabetechnik, Anatomie und Physiologiedes menschlichen Gehörs, Psychoakustik, 3D Sound

Betriebssysteme

  • Einleitung und Steuersprachen: Begriffsdefinitionen, Aufgaben und Struktur von Betriebssystemen, Steuersprachen und Shellprogrammierung,
  • Betriebsmittel- und Prozessverwaltung: Aufgaben der Betriebsmittel- und Prozessverwaltung, Prozesssynchronisation, Verklemmungen,
  • Unterbrechungen: Arten und Aufgaben von Unterbrechungen, Interruptsystem des 80x86,
  • Arbeitsspeicherverwaltung: Paging und Segmentierung, Seitenwechsel auf Abruf und Seitenverdrängungsstrategien, Segmentierung und Zugriffschutz beim 80x86,
  • Ein-/ Ausgabe: E/A beim 80x86, Plattenspeicherverwaltung, Schichtung der E/A-Software,
  • Dateisysteme: Definitionen, Dateizugriff, Dateioperationen, Struktur und Schichtung, Beispiel

Praktikum Energietechnik

Es werden die Inhalte der in der energietechnischen Praxis notwendigen mess-und systemtechnischen Kenntnisse vermittelt. Hierbei werden in einzelnenProjektaufgaben Simulationen erstellt und deren Ergebnisse mit praktischenMessungen verglichen, um die Zusammenhänge der einzelnen Komponenten (z.B.Steuerung, Motor) zu erlernen. Im einzelnen werden Untersuchungen zu folgendenenergietechnischen Systemen bzw. Betriebsproblemen durchgeführt:Synchronmaschine als Motor und Generator; Fremderregte Gleichstrommaschine,Reihenschlussmaschine: Asynchronmaschine mit Kurzschluss- undSchleifringläufer; Drehstromtransformatoren; Drehstromfreileitungen imNormalbetrieb und im Fehlerfall; Schutz vor gefährlichen Körperströmen;Netzgeführte Stromrichter, Gleichstromsteller, Wechselrichter mitPulsdauermodulation; Wechsel- und Gleichspannungserzeugung und -messung;Durchschlaguntersuchungen, Stoßspannungsuntersuchungen.

Praktikum Informations- und Kommunikationstechnik

  • Nachrichtengeräte und Datenverarbeitung: Prädiktive Quellencodierung, Kanalcodierung
  • Technische Akustik: Elektroakustische Wandler
  • Hochfrequenztechnik: Mikrowellenmesstechnik
  • Nachrichtentechnik: Messungen an Musterfunktionen ergodischer Prozesse, Nachrichtenübertragung mit binären Trägerfunktionen
  • Halbleitertechnik: Faseroptische Übertragung
  • Hochfrequenztechnik: Mehrantennensysteme
  • Integrierte Analogschaltungen: Operationsverstärker
  • Integrierte Systeme der Signalverarbeitung: Systemsimulation
  • Theoretische Informationstechnik: Kryptographie oder Optimierung (wechselnd)
  • Mobilfunknetze: WLANs, Sensornetze und Netzwerksimulation

Praktikum Technische Informatik

  • Verteilte und echtzeitfähige Systeme
  • Entwurf und Implementierung von C/C++ Compilern
  • Akustik
  • Digitale Bildverarbeitung
  • Kryptographie
  • Optimierung
  • Virtuelle Welten
  • Netzwerkprotokolle
  • Simulation
  • Multimedia-Systeme

Modulzuordnung

Bachelor of Science: Fach Grundlagen der Elektrotechnik

Disclaimer

Bitte beachten Sie, dass im Zweifel (z.B. sich widersprechende Angaben auf der Website und dem Modulhandbuch) für Ihr Studium immer die Angaben in der aktuellen Bachelorprüfungsordnung mit den entsprechenden Anhängen verbindlich sind. Wenden Sie sich bitte an die Fachstudienberatung, wenn Ihnen Unstimmigkeiten auffallen.